Einladung zum Empfang von DVPB, bpb und bap am 22.5.2012 in der Kath. Akademie Berlin
Am 22.5.2012 laden Sie die Deutsche Vereinigung für politische Bildung, die Bundeszentrale für politische Bildung und der Bundesausschuss Politische Bildung zu eiinem Empfang und Informationsaustausch in die Katholische Akademie Berlin ein.
Wir würden uns freuen, Sie zu der Veranstaltung begrüßen zu dürfen und bitten um vorherige Anmeldung unter
http://tiny.cc/vdu9cw
Einladung zur Lehrerfortbildung in Rövershagen
Am 9. Mai 2012 wird in Rövershagen der gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern hier erarbeitete Geschichtskoffer "Das KZ Ravensbrück und seine Außenlager in Mecklenburg und Vorpommern" vorgestellt. Parallel dazu findet eine Weiterbildung statt, die die neuen Herausforderungen in der Auseinandersetzung mit der NS-Geschichte thematisiert. Diese Weiterbildung ist nicht nur für Geschichtslehrer interessant, sondern ein wichtiges Thema für alle politischen Bildner im Land.
Präsentation des Geschichtskoffers – Das KZ Ravensbrück und seine Außenlager
SchülerInnen der Europaschule Rövershagen entwickelten mit Unterstützung von Fachleuten den Geschichtskoffer „Das KZ Ravensbrück und seine Außenlager in Mecklenburg und Vorpommern“. Dabei ging es ihnen um die Entwicklung von Lernmaterial, das die ehemaligen über ganz M-V verteilten Lagerstandorte sichtbar macht und jugendgemäße Formen der Auseinandersetzung mit der Geschichte ausprobiert. Dabei wird ein besonderer Schwerpunkt auf kreative und handlungsorientierte Ansätze gelegt. Die Auseinandersetzung mit der Geschichte des Außenlagers in der Nähe bietet gute Möglichkeiten, um den Besuch in der Gedenkstätte Ravensbrück vorzubereiten
Neue Herausforderungen in der Auseinandersetzung mit der NS-Geschichte
Die Präsentation des Geschichtskoffers nehmen wir zum Anlass, um über die neuen Herausforderungen in der Auseinandersetzung mit der NS-Geschichte zu diskutieren. Wie können LehrerInnen im Unterricht auf die sich verändernden Rahmenbedingungen reagieren? Sind immer mehr neue Medien die geeignete Antwort auf andere Fragen und Interessen von jungen Leuten? Ist Empathie mit den Opfern unverändert ein Ziel des Geschichtsunterrichts? Was sind realistische Erwartungen an die Beschäftigung mit der NS-Geschichte im Unterricht und an den Besuch einer NS-Gedenkstätte?
Diese Fragen und Problemkreise wollen wir mit Fachleuten diskutieren, Erfahrungen aus dem schulischen Unterricht austauschen. Welche fachliche Unterstützung wünschen sich LehrerInnen, was für Angebote benötigen sie, um gestärkt den aktuellen Herausforderungen begegnen zu können.
Außerdem werden weitere methodisch-didaktische Anregungen und Materialien zur Vorbereitung eines Besuchs der Gedenkstätte Ravensbrück vorgestellt.
Programm
14.00 UhrBegrüßung
14.10 UhrPetra Klawitter (Europaschule Rövershagen) – Präsentation des Geschichtskoffers „Das KZ Ravensbrück und seine Außenlager in Mecklenburg und Vorpommern“
14.45 UhrPodiumsgespräch
„Die Auseinandersetzung mit der NS-Geschichte in der Schule zwischen historischer Kompetenzentwicklung, Werteerziehung und politischer Urteilsbildung?“
Teilnehmende: Jochen Schmidt (Landeszentrale
für politische Bildung),Dr. Matthias Heyl (Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück), Anja Hauffe (Recknitz-Campus Laage),Dr. Beate Behrens (Werkstattschule in Rostock)
Moderation:Dr. Martin Buchsteiner (Universität Rostock)
16.00 UhrKaffeepause
16.15 UhrDr. Gudrun Heinrich (Universität Rostock) – Welche Rolle spielt das Wissen über die NS-Geschichte für die Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus?
16.50 UhrDr. Andreas Wagner (Politische Memoriale e. V.) – Unterrichtsmaterial zur Geschichte der NS-Zwangsarbeit und seine unterrichtspraktische Aufbereitung
Anschließend Abschlussdiskussion
Ende gegen 18.00 Uhr
Ort: Europaschule Rövershagen (Verbundene Regionale Schule und Gymnasium an der Rostocker Heide), Köhlerstrat 9, 18182 Rövershagen
Anmeldung: Politische Memoriale e. V., Severinstr. 6, 19053 Schwerin
Tel.: 0385/ 758 73 11
Email: info@polmem-mv.de
Seminarleiter: Dr. Andreas Wagner
Die Teilnahme am Seminar ist kostenfrei.
Die Veranstaltung ist durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur als Lehrerfortbildung anerkannt.
Der Geschichtskoffer „Das KZ Ravensbrück und seine Außenlager in Mecklenburg und Vorpommern“
9. Mai 2012 in Rövershagen
Europaschule Rövershagen, Deutsche Vereinigung für politische Bildung, Politische Memoriale e. V./ Landesfachstelle für Gedenkstättenarbeit in M-V
Politische Bildung braucht auch GELD!
Im Haushaltsjahr 2012 wurden die im Etat des Bundesinnenministeriums angesiedelten Mittel für die Bundeszentrale für Politische Bildung um fast 3,5 Millionen Euro gekürzt - das entspricht über 20% der Gesamtausstattung! Der Bundesausschuss Politische Bildung hat eine Petition an Bundestag und Bundesrat initiiert, mit dem Ziel, eine Zurücknahme der Kürzungen zu erreichen. Diese Petition kann jetzt auch online auf den Internetseiten zum Bundeskongress unterzeichnet werden:
Es müssen lediglich Name, Emailadresse zur Bestätigung der Identität sowie die Postanschrift angegeben werden - der Aufwand ist also denkbar gering!
Jede Unterstützung ist hilfreich!
DANKE
Liebe DVPB-Mitglieder! Unten finden Sie den Link zur offiziellen Homepage des Bundeskongresses 2012.
Dabei sein - mitgestalten - bewegen
12. Bundeskongress Politische Bildung vom 21. bis 23. Mai in Berlin - Sie können das Programm mitgestalten! Welches Verhältnis haben die Bürgerinnen und Bürger zur Demokratie?Welche Rolle spielt die politische Bildung in diesem Zusammenhang? Und welchen Stellenwert messen ihr die politischen Entscheidungsträger und -trägerinnen bei? Diese und weitere Fragen stehen im Zentrum des 12. Bundeskongresses Politische Bildung, der unter dem Motto "Zeitalter der Partizipation - Paradigmenwechsel in Politik und politischer Bildung?" vom 21. bis 23. Mai in Berlin stattfindet. Veranstalter sind die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, die Deutsche Vereinigung für Politische Bildung e.V. (DVPB) und der Bundesausschuss Politische Bildung (bap). Zentrales Anliegen des Kongresses ist es, die Prinzipien der demokratischen Kultur und neue Formen der Beteiligung zu diskutieren. Die Themen reichen von Demokratie 2.0 über E-Partizipation bis hin zu "Startbedingungen" für lebenslange Partizipation und Fragen rund um Inklusion und Exklusion. Den Einführungsvortrag hält Colin Crouch, Soziologe und Politikwissenschaftler an der Warwick Business School in England. Er stellt sich der Frage ob "neue Formen der Partizipation ein Markenzeichen der Postdemokratie" sind. Der Bundeskongress Politische Bildung bietet eine Plattform für Interessenten aus ganz unterschiedlichen Arbeitsbereichen, Gruppierungen und Organisationen. Politiker und Politikerinnen treffen dabei auf Bürgerinnen und Bürger, Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen diskutieren mit Aktivistinnen und Aktivisten, Praktiker aus schulischer und außerschulischer Bildung tauschen sich mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Wissenschaft aus. Sie sind gefragt! Partizipation ist Thema und Programm. Sie haben die Möglichkeit, Kongressmodule mitzugestalten, eigene Angebote für die Teilnehmenden vorzuschlagen und diese mit anderen zu diskutieren. Die Plattform www.bundeskongress-partizipation.de bietet alle notwendigen Informationen zur Programmentwicklung, zu virtuellen Events im Vorfeld des Kongresses und zu den Beteiligungsmöglichkeiten. Ein RSS-Feed informiert regelmäßig über die Fortentwicklung des Kongressprogramms. Wir freuen uns über Ihre Kommentare und Ihre Partizipation am Kongress! Ihr Vorbereitungsteam: Petra Grüne und Svetlana Alenitskaya (bpb) Prof. Dirk Lange und Tina Menke (DVPB)
Anmeldung zum Kongress: http://www.bundeskongress-partizipation.de/anmeldung
Kontakt für Rückfragen: bundeskongress@bpb.de
